Die Weinkellerei
Nuestra Señora del Romero wurde am 2. Mai 1951
unter Teilnahme und Eintragung von 230 Mitgliedern
in ein Mitgliedsregister ins Leben gerufen. Am 25.
September 1951 fand die offizielle Gründung mit
261 Mitgliedern statt. Im Mai 1952 begannen die Bauarbeiten
der Weinkellerei für eine Verarbeitungskapazität
von 2,5 Mill. kg Trauben, und schon vier Monate später
wurde die erste Traubenlese angenommen.
Am 13.
September des darauffolgenden Jahres wurde
die Kellerei feierlich eingeweiht.
1964 wurde die Einrichtung um eine zweite
Halle erweitert. Mit dieser Erweiterung verdoppelte
sich die Kapazität der Kellerei bis zu
fünf Mill. Litern Wein. In den Jahren
1975/1977 wurde eine zweite Erweiterung durchgeführt,
damit stieg die Produktions- und Lagerkapazität
auf 9,5 Mill. Liter an.
Mit einer Investition in Höhe von 85
Mill. Peseten wurden neue Tanks aus rostfreiem
Edelstahl für die Stabilisierung der
Weine vor der Flaschenabfüllung, sowie
Tanks aus Polyester und Stahl mit Harzeinlage
zur vorübergehenden Lagerung des Weins
bis zu seinem Verkauf angeschafft.
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Für die Herstellung
von Crianza-Rotweinen wurde außerdem noch eine
unterirdische Lagerhalle mit einer Kapazität
von 1500 Fässern gebaut. Zu diesem Zeitpunkt
war die Zahl der Mitglieder auf 639 angestiegen.
1982 fand der Zusammenschluss mit der Genossenschaftlichen
Weinkellerei von Los Arcos statt. Damit stieg die
Zahl der Mitglieder auf 1200 an und die Verarbeitungskapazität
erreichte 12 Mill. Liter.
1987 wurde die Weinkellerei mit einer neuen Temperatur-Steuerung
für den Gärungsprozess ausgestattet und
es wurden moderne Pressen eingerichtet. Die dafür
notwendige Gesamt-Investition betrug 30 Mill. Peseten.
Eine dritte Erweiterung erfuhr die Kellerei in den
Jahren 1989/90 mit der Anschaffung einer neuen Flaschenabfüllanlage
und dem Bau einer neuen Lagerhalle. Hierzu wurden
140 Mill. Peseten investiert.
1993 fand der
Zusammenschluss mit der Genosssenschaftlichen Weinkellerei
von Sesma statt, womit die Zahl der Mitglieder beträchtlich
anstieg. Außerdem erreichte man damit den Standort
der Bodega Nuestra Señora del Romero in drei
Teilanbaugebieten, die jeweils die Ursprungsbezeichnung
„NAVARRA“ tragen: Ribera Baja, Tierra
Estella und Ribera Alta.
Von 1996 bis 1998 wurden zwei wichtige Projekte realisiert:
Das erste betraf die Erweiterung des Fasslagers und
die Installation anderer Einrichtungen mit einem finanziellen
Aufwand von 45 Mill. Pts.
Das zweite Projekt mit einer Investition von 90 Mill.
Peseten ermöglichte die Verbesserung des Traubenaufnahme-
und Weinherstellungsverfahrens durch die Aufstellung
verschiedener Tanks und weiterer Geräte aus rostfreiem
Edelstahl.